BIKINI-TOURNEEBLOG

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Nordwesteuropatournee vom 12 .September bis 2. Oktober 2010 /
On tour through Northwesteurope from 12th of September to 3rd of October 2010

JUNGE AKTEURE freut sich, von den Goethe-Instituten Nordwesteuropas eingeladen zu sein, BIKINI von der renommierten Autorin Tina Müller in der Inszenierung von Tanja Spinger vom 12. September bis 2. Oktober 2010 in den Goethe-Instituten Nordwest-Europas zu zeigen. Die dreiwöchige Tournee führt das Ensemble in die Städte London, Dublin, Manchester, Enschede, Malmö, Tampere und Helsinki.



8. Oktober 2010

GÄSTEBUCH BIKINI TOURNEE

ALLGEMEIN — Tanja Spinger @ 12:22

Hier stehen alle Rückmeldungen die uns die Zuschauer in Dublin, Manchester, London, Enschede, Helsinki, Malmö und Tampere in unser Gästebuch geschrieben haben:

-Wie hat es euch gefallen? -

BIKINI IN DUBLIN

15.09.2010, 10.30 Uhr

Sehr gut – Viel Spaß!

Ein bisschen komisch aber gut.

Ausgezeichnet – Vielen Dank!

Hoffentlich kommen Sie nach Dublin zurück.

16.09.2010, 10.30 Uhr

War interessant und gut gemacht, aber ein bisschen schwer zu verstehen, vor allem für Leute, die nicht richtig Deutsch können.

Es war sehr gut gespielt aber auch schwer zu verstehen. Ich finde es hätte mehr Charaktere geben müssen.

Es war sehr gut gespielt. Hätte mir mehr Charaktere gewünscht.

Danke für das interessante Theaterstück!

Extrem schräg. Bringt einen zum Nachdenken. Kritisch. Gut!

Es war sehr gut!

Es war interessant!

Es war sehr gut und Sandy ist meine Lieblingsdarstellerin.

Es war sehr gut und lustig.

16.09.2010, 12.30 Uhr

Es war doof.

Es war wild!

The acting was good.

Es war gut aber ein bisschen langweilig.

Ich habe es nicht verstanden.

Es war prima.

Es war nicht so gut.

Es war okay. Ich konnte es nur schwer verstehen.

Es war kompliziert!

Es war sehr lustig, aber ich habe es schlecht verstanden.

BIKINI IN MANCHESTER

20.09.2010, 14 Uhr

I really enjoyed it, but think I need to do more of the AS course to understand it!

Really good acting!

Das Stück ist eines der Besten, das ich von den Jungen Akteuren gesehen habe. Und ich habe es sehr genossen, mal wieder Deutsch zu hören.

Good, funny performance, and I picked up a lot of the language.

Die Schauspieler haben die Charaktere überzeugend rübergebracht.

Alle drei Schauspielerinnen waren ausgezeichnet! Ich gratuliere!

Wir finden, dass es sehr professionell und spannend war! Es war sehr unterhaltsam!

Brilliant!

A bit hard to understand as I’ve not learnt enough yet.

Good story line.

Es war sehr gut, aber manchmal konnte ich nichts verstehen…

Gutes Schauspiel, es hat uns berührt! Danke, J.

Es war sehr schön. Zwar sehr schwierig zuverstehen,  aber auch sehr schön.

BIKINI IN LONDON

22.09.2010, 10.30 Uhr

Very good, actresses were amazing!!

Emotions were really well portrayed – actresses were amazing.

It was a really good play and acted well (thanks for spraying us with orange juice)!

Lob an die Schauspielerinnen!

I enjoyed it a lot, acting and directing amazing!

Great play, it was entertaining!

Very good, it was thought provoking.

I loved how real it was, very good acting, thank you!

I liked the scenery and acting!

Best play! Prima!

Wow!!!

Shocking.

Was quite good, but I didn’t understand any of it.

Bikini in London, 13.00 Uhr

It was really good, but please limit nudity!

When they got passionate they spoke too fast.

Nice clothes – please keep them on!!

Fast pace of speech, but vocab was understandable.

Brilliant actresses!

More bikinis!

Really good acting and a good play. Bit confusing though but good!

BIKINI IN ENSCHEDE

24.09.2010, 12.15 Uhr

Wir lieben es!

Es war sehr gut!

Es war gut, die Schauspielerinnen haben es gut gespielt, aber am Ende war es schwer zu verstehen.

BIKINI IN HELSINKI

29.09.2010, 14.00 Uhr

Gefiel mir sehr… Hab doch bisschen schlechtes Selbstbewusstsein als Mann, wegen den Schönheitsstandards und so… liebe Damen, fühlen Sie sich bitte nicht verpflichtet zur Schönheit, das sind Sie nämlich nicht!

BIKINI IN TAMPERE

30.09.2010, 13.30 Uhr

Das Thema passend für Teenager, besonders am Anfang war die Sprache leicht zu verstehen. Vielen Dank!

Die Schauspielerinnen waren sehr gut, das Thema aktuell und das Publikum voll dabei. Danke, dass ihr hier wart – kommt bitte wieder!

Herzlichen Dank auch im Namen des Deutschen Kulturzentrums – schön war’s!


7. Oktober 2010

Rückblick. Von Tampere zurück in die Heimat

ALLGEMEIN,REISETAGEBUCH / TRAVELDIARY — Manuel Dantscher @ 22:03

So, inzwischen sind wir alle wieder in unserem Alltag angekommen. Die letzte Vorstellung ist schon wieder fast eine Woche vorüber und es wird Zeit, die letzten Zeilen zu schreiben und die schwindenden Erinnerungen festzuhalten.

Am Donnerstag Morgen um acht Uhr fuhren wir zur Schule in Tampere (im finnischen Betonung auf der ersten Silbe, wie übrigens auch bei Helsinki; ansonsten outet man sich gleich als Ausländer). Das Gebäude war ein Neubau im besten Sinne. Eine wunderschöne große, helle Schule mitten im Grün. Die Nacht war kalt, aber der Tag versprach wunderbar sonnig zu werden. Einer von diesen schönen Herbsttagen, wie wir sie schon öfter erlebt haben. Wir haben davon aber zunächst einmal nichts mitbekommen sondern unsere Kisten und Bühnenelemente durch schmale Flure und über enge Treppen getragen. Der Raum war ein supermodern ausgestatteter Präsentationsraum mit allem drum und dran. Mitten auf der Bühne stand ein großer Tisch mit Mikrofonen, Bildschirmen und mindestens 200 Metern Kabeln. Da es wegen der undurchschaubaren Technik nicht möglich war, den Tisch einfach von der Bühen zu räumen, haben wir ihn einen halben Meter nach hinten verschoben und kurzerhand unseren Prospekt davor aufgebaut. Viel Platz blieb den Mädels nicht zum spielen, aber sie haben die Herausforderung gerne angenommen und mit viel Spielfreude und Improvisation eine tolle letzte Vorstellung hingelegt. Ehrlicherweise muss ich aber zugeben, das nur aus den akustischen Signalen beurteilen zu können: Ich saß nämlich hinter dem Prospekt und habe das Saallicht an passenden Stellen gedimmt.

Nach dem Abbau ging es zurück nach Helsinki. Abends haben wir dort mit Ulrike vom Götheinstitut in einem echt finnischen Restaurant zwischen alten Traktoren und Fässern an Holtztischen sehr gut und sehr finnisch gespeißt. Es war ein schöner Abend, den wir nach dem Essen noch in einer kleinen Bar abgerundet haben. Über die Qualität des elektrischen Massagesessels lässt sich streiten, aber es gab genung andere gute Dinge.

Am nächsten Morgen waren wir nur noch fünf: Seyneb war um 5 Uhr mit dem Flugzeug nach Berlin aufgebrochen und hatte uns frühzeitig verlassen. Das Frühstück war kurz, denn danach hatten wir freie Zeit bis 15 Uhr und die Stadt war groß. Es war wieder so einer toller sonniger Tag und die Straßen waren voller Menschen. Mehr als durch die Straßen zu laufen und die Leute zu beobachten, die Stimmung der Stadt aufzunehmen, haben ich gar nicht gemacht. Nach diesen sehr anstrengenden Tagen war glaube ich, allen nicht nach großer Sightseeing Tour zumute. Es bleibt der Eindruck einer hellen, geschäftigen Großstadt (soweit ich das als Freiburger beurteilen kann) mit nordischem Flair und der Wunsch, mal wieder zurückzukommen. Auch um einen der regelmäßig verkehrenden Züge nach St.Petersburg zu nehmen.

Dann kam die große Überfahrt von Helsinki nach Puttgarden. Die Fähre war recht klein und irgendwie spürten wir alle die letzten Wochen in den Knochen. Die Luft war ein bisschen raus, denke ich. Auf der anderen Seite hat die Fähre neben ein paar Münzschluckern nicht viel geboten. So wurden also die letzten Zigaretten geraucht und der letzte Kaffee getrunken. Die Fahrt von Puttgarden nach Bremen am Samstag Abend war kurz und als wir spät nachts ankamen war es nicht mehr die Zeit für große Worte. Tanja nahm uns im Hof von JUNGE AKTEURE in Empfang, nachdem wir das Bühnenbild im Güterbahnhof abgeladen hatten. Die Verabschiedung war kurz und schmerzlos. Alle haben sich wohl ein bisschen nach dem eigenen Bett gesehnt und wahrscheinlich auch  nach einer Zeit mit eigenem Zimmer, Freizeit und ohne Bikinis.

So sind wir denn nun alle wieder verteilt in Deutschland und zurück bleibt nur die Erinnerung an diese vielen wunderschönen Momente. Es war bestimmt auch harte Arbeit, aber im Großen und Ganzen ein tolles, spannendes Abenteuer. Danke an alle, die uns gesehen, geschrieben, mit uns gesprochen haben. Danke dem Götheinstitut und all den Menschen, die uns vor Ort unterstützt haben. Danke euch JUNGEn AKTEUREn für diese tolle Tourne und vor allem danke euch, Alex, Karla, Seyneb, Marco und Tim für eine unvergessliche Reise durch den Norden Europas.


2. Oktober 2010

ES GIBT NOCH MEHR ZU SEHEN…

ALLGEMEIN,REISETAGEBUCH / TRAVELDIARY — Tanja Spinger @ 00:18

1. Oktober 2010

UND JETZT SOLL ALLES VORBEI SEIN?

ALLGEMEIN,REISETAGEBUCH / TRAVELDIARY — Tanja Spinger @ 23:48

Nun sitze ich hier, daheim im Bremer Schwachhausen in meiner kalten Wohnung – habe eben nach mehrmaligem SMS-Kontakt mit Manuel erfahren, dass der Rest der Welt also doch noch lesen kann, wie es ist mit gelber Ente und nen haufen Bikinis durch Skandinavien zu touren – Gott sei Dank!!

Die Worte gewähren die Erinnerung – und die Erinnerung an das was wir erlebt haben, ist soo wichtig!
Nach einer Woche Bremen scheint alles plötzlich schon wieder gar nicht gewesen zu sein.
Während ich versucht habe die zwei Wochen Reisen hier wieder aufzuholen und den Alltag hier zu managen ist die Zeit für die Erinerung an diese unglaublich intensive Zeit zusammen – im Bus, mit ständiger mir fremder Musik um die Ohren, immer wieder neuen Menschen, Städten, Zimmern, Hotels und Restaurants völlig abhanden gekommen…

Doch es hat schon irgendwie eine Woche gedauert bis ich so langsam entleert bin von der Fülle der Eindrücke, dem schnellen Leben auf der Tour, bei dem man schon Heimatgefühle bekam wenn man irgendwo zwei Mal seinen Kaffee getrunken hat.

Das haben wir zum Beispiel auf der Hin- und Rückfahrt nach/von Holyhead bei diesem komischen Charlies Dingsbums getan,  so einer Art Autobahnraststätte irgendwo in Wales  (ach ja, wir wollten ja alle noch mal in den Atlas oder auf irgendeine Karte gucken um mal zu realisieren wo uns Wolfgang (nee, wie hiess de rnoch?), unser Navi, überall so hin geführt hat!? He, ich bring euch morgen Nacht ne Karte mit und zeig euch dann mal wo ihr eigentlich so rumgekurvt seid und über welche Gewässer ihr auf den ganzen Schiffen geschippert seid..welche Häfen das da immer waren. Und Inselchen.

Sagt mal, BIKINIS, ihr habt doch nicht ernsthaft die Kostüme in Helsinki verbrannt??!! Ich weiß, das war ein Scherz gestern am Telefon. Klar, mir könnt ihr doch nix erzählen. Oh Gott – ich seh schon das Video von euch wie ihr ein Feuer macht, irgendwo in einem Park in Helsinki. Und dann die finnische feruwehr und so eigentlich ganz ympathisch ist… Karla fragt die dann bestimmt erstmal nach neer Zigarette. Und dann vergessen sie vor lauter Quatschen das kleine Feuerchen mit den Bikinis und so… Das wäre verdammt schade -wer weiß wohin wir als nächstes eingeladen wordne wären??!!! Aber wegen der verbrannten Kostüme würde ich dann absagen müssen, schon klar.

Es gibt noch viel zu entdecken – und glaubt mir, liebe Bikinis, auch wenn ihr jetzt denkt: NIE WIEDER “BIKINI” MIT CINDY SANDY CONNY UND SO: DAS HABT IHR VOR DREI JAHREN JA AUCH SCHON GESAGT!
Seit der angeblichen Deniere habt ihr aber mindestens 14 Mal in ZEHN verschiedenen Städten euer BIKINI zum BESTEN gegeben und junge Menschen aus sechs verschiedenen Nationen davon erzählt, dass Schön sein nicht immer unbedingt schön ist und Freundschaften zu 98% sowieso nur so lange halten wie das Sonnebrillenmodell von vor zwei Monaten oder irgendwie so.

Also Ihr Lieben, schaukelt schön durch die Nacht über die weiten Meere zurück ins heimatliche Lande – wir sehen uns morgen Nacht wieder -  in alter Frische an dem Ort an dem alles begann: Schildstraße 21!

Und für alle weiteren interessierten “Mitreisenden” bei unserer Tournee: WIr werdne ganz ganz bestimmt – vielleicht bei der Vor.Zeig.Bar am 18. Dezember einladen zu einer Superfotodiashow mit einer Menge Geschichten  dazu!

Und wenn ihr ein bisschen drum bittet, kommen Cindy, Sandy und Conny vielleicht auch persönlich vorbei:-)


Von Malmö nach Helsinki

ALLGEMEIN — Manuel Dantscher @ 23:11

Am Samstag saßen wir den ganzen Tag im Auto auf dem Weg nach Puttgarden und dann weiter nach Malmö. Wir haben Bremen passiert und breite Flüsse auf großen Brücken überquert und zwischen Puttgarden und Rodby eine kurze Pause auf der Fähre eingelegt. Abends kamen wir müde und hungrig in Malmö an und fielen nach einem kurzen Abendessen ins Bett.

Der nächste Tag war ein Sonntag und der war frei. In diesen Tagen, an denen Essen über den Tag meistens irgendwo dazwischen geschoben werden muss und nicht immer so üppig ist, haben wir ein gutes und ausgiebiges Frühstück zu schätzen gelernt und stehen auch mal eine halbe Stunde früher auf, um in Ruhe essen zu können (nicht immer und nicht alle). So also auch an diesem Tag. Danach in Gruppen durch die Stadt. Dabei haben wir den Hafen gesehen, Schiffe wie Häuser, Himmelsrichtungen verwechselt, Unis für Musen und Schiffe für Häuser gehalten. Malmö ist eine Stadt, in der die Menschen aussehen wie aus dem Modekatalog. Eine Stadt voller schöner Menschen, schöner Häuser und einem kalten Wind. Im Kunstmusem haben wir einen kleinen Gruß von uns Bikinis in Peffer geschrieben und im Reptilienzoo haben wir mit Kakadus gesprochen und Schlagen ehrfürchtig bestaunt. Es war ein schöner und erholsamer Tag, den wir mit einem guten Essen beendet haben.

Montag war wieder Showtime. Schon früh um acht waren Tim, Marco und Bernd (unsere Kontaktperson vom Goetheinstitut in Malmö) an der Schule und haben einen Nicht-Theaterraum in eine Bühne verwandelt. Die Vorstellung lief gut, wenn man bedenkt, dass wir circa dreihundert Zuschauer hatten. Beim Nachgespräch haben wir uns gut unterhalten und ich leite hier mal eine Frage aus dem Publikum weiter: Warum geht es eigentlich in dem Stück nur um Mädchen? Wir haben daraufhin für die kommende Spielzeit ein reines Jungenstück von JUNGE AKTEURE in Malmö angemeldet – also bitte, lasst euch etwas einfallen.

Direkt nach der Vorstellung kam der Abbau und die Weiterfahrt nach Skillingaryd. Wir haben, zur großen Freude von Karla, an der Strecke in einem Truckerhotel übernachtet. In der kalten Herbstluft lag der Duft von endlosen Asphaltstrecken, der schwedischen unberührten Natur und altem, ranzigen Fett. Wir fühlten uns wie Reisende auf dem langen Weg in den kalten, einsamen Norden – was wir ja auch ein bisschen waren.

Am nächsten Morgen ging es früh weiter. Gegen 14 Uhr waren wir in Stockholm. Bis zur Abfahrt der Fähre nach Helsinki blieben uns noch zwei Stunden, die wir in der Innenstadt verbrachten. Stockholm ist eine wunderschöne Stadt, vor allem bei strahlendem Herbstlicht. Wir haben einen wunderbaren Apfelstrudel in einem kleinen hübschen Kaffee genossen und obwohl Apfelstudel (auf schwedisch übrigens Apelkaka) keine schwedische Spezialität ist, sondern eher aus der Schweiz kommt, hat es vorzüglich geschmeckt.

Die Nacht auf der Fähre war eng. Drei Personen auf einen begehbaren Wandschrank – nichts für Leute mit Platzangst. Dass die Kabine keine Fenster hat macht die Sache nur unwesentlich besser. Wir haben Kabine Kabine sein lassen und sind schick essen gegangen.

Der nächste Morgen war kalt und bescherte uns einen tollen Ausblick von der Fähre aus auf Helsinki. Viel Zeit für Träumerein blieb jedoch nicht, wir hatten wenig Zeit denn um 14 Uhr lief die nächste Vorstellung. Das Theater war in einer ehemaligen Kabelfabrik untergebracht. Wir wurden freundlich empfangen und hatten zahlreiche fleißige Hände beim Aufbau. Obwohl sich die schüchternen Finnen nicht getraut haben, sich auf ein Nachgespräch mit uns einzulassen, hatten wir ein schönes Publikumserlebnis: Nach der Vorführung blieb ein Junge zurück, um uns immer wieder zu danken und zu beteuern, er hoffe, die Situation sei für Mädchen nicht wirklich so schlimm wie in dem Stück geschildert. Er habe ein schlechtes Gewissen als Junge gegenüber all den Mädchen, denen es so ginge wie den Dreien aus dem Stück. Wir haben ihn getröstet und uns gefreut, Danke nochmal.


28. September 2010

auf der fähre nach helsinki

ALLGEMEIN — Alexandra Stueck @ 23:28

just in diesem moment, sind wir auf der fähre nach helsinki und ich wollte mal einen kleinen zwischenstand  abgeben.

heute waren wir kurz in stockholm und haben uns die stadt angeschaut, bevor wir nach helsinki abgelegt haben.

morgen müssen wir spielen. aber das haben wir vergessen neben dem ganzen langusten und hummern gedöhns hier. deshalb gabs auch vodka zum abendbrot.

stockholm war wirklich schön. zwar kurz (gefühlt so kurz wie dieser blogeintrag) aber bezaubernd. wir haben uns geschworen wieder zukommen, aber nicht mit bikini.

so jetzt werd ich auch von dem ganzen geschaukel müde.

gut nacht.


24. September 2010

Wo ist Thomy?

ALLGEMEIN,LONDON,REISETAGEBUCH / TRAVELDIARY — Tanja Spinger @ 01:03

ABREISE IN MANCHESTER

Nicht der Broadway, sondern das Goetheinstitut London diente uns als Aufführungsort für die zwei Vorstellungen in London. Im feinen Stadtteil South Kensington hausten wir im Regency Hotel – mit Gepäckboy selbstverständlich.

London wurde zu einer großen Herausforderung für uns alle: Für den Aufbau waren drei Stunden eingeplant, doch im Traffic der Millionenstadt kamen wir nur schwerlich vorwärts und erreichten das Goetheinstitut mit über einer Stunde Verspätung.

DAS PILOTENTEAM DREWS & SCHULTEN WOLLTE UNS EIGENTLICH NACH LONDON FLIEGEN

Der vom Goetheinstitut für Vorträge und Kinovorstellungen genutzte Mehrzwecksaal musste von uns mit einiger Kreativität für unsere Vorstellung angepasst werden.
Aber: Theater geht auch mit nur vier Schweinwerfern und dass die Bühne nur halb so tief war wie sonst führte kurzum dazu, dass wir Teile des Bühnenbildes einfach in der gelben Ente ruhen ließen.

Die Bewältigung zweier Probleme beschäftigte uns: Noemi vom Goetheinstitut London hatte auf Rat des Hotels einen Parkplatz gebucht, der scheinbar in den Händen einer dubiosen Mafia lag  – der Parkpreis sollte 4 Pounds pro Stunde betragen, was bei benötigen 42  Stunden 168 Pounds macht…

Mit einiger Kreativität konnte Noemi die Parksituationen dann noch günstiger lösen. Dummerweise kurvten dann jedoch Marko und die Mädels so einige Extrarunden durch South Kensington…

Zum Ausgleich konnten wir länger als geplant den Aufbau im Saal fertig stellen.

ABWECHSLUNG AUCH FÜR TIM & MARKO - TECHNIKPULT ZWISCHEN DEN SITZEN

Zu hitzigen Diskussionen führte dann die Frage: WO IST THOMY?!

EINFÜHRUNG IN DAS STÜCK VOM INSTITUSTLEITER LONDON

Thomy Thomy Thomy

Das arg verkleinerte Bühnenbild forderte ein Umdenken – von welchem “Zehner” springt Thomy? Wo ist das Freibad und wo die “Jungs da drüben” Doch außer einem umgefallenen Busch und einigem Durcheinander bei der Szenenabfolge lief alles wie am Schnürchen.

Dass das Goetheinstitut London keine öffentliche Schule als Aufführungsort oder deren Schüler als Publikum für BIKINI gewinnen konnte lag daran, dass man sich dort vor zuviel Nacktheit fürchtete. So saßen im Publikum die Schüler Londoner Privatschulen, die mit ihren Deutschkenntnissen dem Stück ganz gut folgen konnten.

In unserem Gästebuch lobten sie mit viel Respekt die tolle schauspielerische Leistung der drei jungen Akteurinnen auf der Bühne, konnten sich jedoch nicht verkneifen, ihre scheinbar verinnerlichte Sehnsucht nach angemessenem moralischen Verhalten im Leben wie auf der Bühne einzufordern:

“Zu viel Nacktheit / Bitte tragt mehr Kleidung!” etc. lauteten die Kommentare im Gästebuch! Zwei, drei Jungs hatten soviel Körper nicht aushalten können und verliessen das Stück mittendrin. Schade.

Wären sie bis zum Ende geblieben hätten sie zumindest etwas sexuelle Aufklärung mitbekommen  – denn zuviel “bumsen hinten den Büschen irgendwo” führt auch bei Conny zur Schwangerschaft…

MISS BIKINI

POLNISH RESTAURANT

Kulinarisch wurde der Londonaufenthalt ein globaler Trip: The girls introduced their London stay with a libanese lunch, followed by a marrocian dinner and finally we ´ve eaten alltogether on Wednesday night in a famous polnish resaturant!

Kartoffelbrei, Rotkohl und gebratene Ente – da fühlten wir uns alle wie an Weihnachten bei Muttern zu Hause…!

Obwohl alle ziemlcih fertig waren und am  näcshten Morgen eine ungeahtn lange Reise vor uns haben würden, konnten wir an diesem Abend natürlich nicht um  22 Uhr ins Bett fallen …

Trotz des genzen Stresses am Vortag rafften wir uns zusammen und tingelten alle zusammen zu einem “Londoner night sight seeing” zur näcshten Bushaltestelle und liessen uns von einem dieser roten Doppeldeckerbusse durch die Nacht fahren.

LONDON BEI NACHT - OHNE BIKINI VERSTEHT SICH

Dank Alex genialer Londonkenntisse warfen wir bei Nacht einen Blick auf die wichtisgten Highlights der Stadt.

LONDON - WIR KOMMEN WIEDER!

Bevor wir uns dann in zwei dieser süßen Oldtimertaxen fallen liessen machten wir an der Themse noch Bekanntschaft mit einem Bilderbuch-Japaner, der uns  natürlich von seinem Trip zum Oktoberfest vorschwärmte.

Wer hätte uns bei Nacht in London  besser fotografieren können?


22. September 2010

A weekend in Manchester

ALLGEMEIN,MANCHESTER — Tanja Spinger @ 08:27

Manchester ist ja nicht zu verwechseln mit Manhatten...

Wolfgang Winkler vom Goetheinstitut Manchester begrüßte uns mit einer ausführlichen Beschreibung der wesentlichen Points of Interest in Manchester.

Nun konnte dem freien Wochenende in der Heimatstadt zahlreicher Pop- und Rockbands nichts mehr im Wege stehen.

CHECK IN MIT WOLFGANG IM HOLIDAY INN

Während die Mädels die Shoppingmeilen der Stadt abgrasten und die Technikcrew auf einer weitläufigen Entdeckungstour Manchester lieben lernte, machte ich mich mit einem großen Sack dreckiger Wäsche auf in one of these laundrettes…

CLEANING DRY - UNDERWEAR IN MANCHESTER

LINKSVERKEHR BRAUCHT AUCH ALS FUSSGÄNGER VIEL KONZENTRATION

Wie uns Wolfgang wissen ließ, ist Manchester so “jung”, dass Menschen über 30 nichts zu suchen haben im öffentlichen Leben auf der Straße nach sagen wir 20 Uhr…. Auffällig im Straßenbild Manchesters sind die vielen jungen Menschen in ziemlich knapp geschnittenen Kostümen. Keine fünf Schritte scheinen Females in dieser Stadt gehen zu können ohne Kontakt zu einem Male zu haben. So machten wir Kontakt beim Abendessen mit einem Bilderbuchengländer: Rothaarig, 18 years old, Sommersprossen über Sommersprossen und die Ohren senkrecht zum Gesicht. Ob wir auch so „deutsch“ aussehen? However – unsere Wirkung scheint nicht schlecht zu sein – spätestens wenn wir den Grund unserer Reise erzählen, haben wir das Interesse unserer Zuhörer geweckt.

Auf der Suche nach dem geeigneten Partyevent für einen Samstagabend entdeckte ich plötzlich einige schräg kostümierte Wesen, die im Altersdurchschnitt über 21 schienen. Eine etwa Fünfzigjährige kletterte auf ein paar Stühlen auf dem Bürgersteig herum und gab eine Art Straßenperformance zum Besten. Das mussten wir uns näher anschauen.

EXPRESS YOURSELF

Nach einem kurzen Dialog über unsere Herkunft und den Zweck unserer Reise wurden wir rein gelassen. Das Attraktivste an dieser kleinen Party war die Kostümierung. Wir wurden gleich auf den Stuhl gesetzt. Der netteste Hairdresser Manchesters entpuppte sich als Londoner Gay mit Leidenschaft für ausgefallene Frisuren mit Kunsthaarperrücken.

GAY OR HAIRDRESSER?

Blue, pink, yellow, brown or black – soon we really looked schräg.

Nach diesem kleinen Partyevent und einer Woche Touring folgte ein lazy Sunday bloody sunday mit Nieselregen. Die Technikcrew erlebte Großartiges im Museum of science and industries und relaxte im dortigen Planetarium.

Karla und Seyneb vertrieben sich die Langeweile mit einem Perrückenkostümierten Ausflug durch die Straßen Manchesters.                                                                                                                                                                                                                                                       Dabei fielen sie eigentlich nicht weiter auf im bunten Straßenbild der Industriemetropole… höchstens durch ihr stranges behaviour. Karlas Vorliebe für Männer über 65 führt dabei immer wieder zu interessanten Bekanntschaften.

Wunderbar lief die technische Einrichtung am Montagfrüh im CAPITOL THEATRE OF MANCHESTER, das dem Drama Department zugehörige Theater war ähnlich groß wie das MILL DROM Theatre in Dublin.

KEINE WORTE
Ein großer Dank gilt dem Techniker vor Ort, der uns mit seinem herzlichen Einsatz wunderbar betreute! Als er kurz vor Vorstellungsbeginn noch einmal unsere „Kabinen“ neu pinselte, landete der mintgrüne Lack nicht nur auf der Wand: auf seiner Arbeitskleidung hat er jetzt eine bleibende  Erinnerung an BIKINI

ZUR BELOHNUNG: INDISCH!

Beim Inder ließen wir zusammen mit Wolfgang gemütlich Manchester ausklingen und bekamen nebenbei noch eine kleine English lesson: Man merke sich: Sympathic klingt zwar sympathisch, meint aber nicht sympathisch, sondern bemitleidenswert…

DIE DANCING QUEENS PROBEN FÜR LONDON

Dirty Manchester – Thank you and good bye!


19. September 2010

Das, wovon noch niemand hier berichtet hat…

ALLGEMEIN,DUBLIN,MANCHESTER — Seyneb Saleh @ 15:21

So!

Wir (Mascha alias Karla  S. &  Nono alias Seyneb S.) sitzen auf unserem hotelzimmer und hören joy division und haben unglaublich dämliche perücken auf. wir sollen einen blogeintrag machen. Aber wir wissen nicht worüber. Weil hier alle brav bericht erstattet haben. Aber eigentlich. Also. Weiß die Welt noch nicht übe ralles bescheid was hier passiert ist.

HUMMER SIND EIGENTLICH SCHWARZ!

KARLA UND DER HUMMER

die werden rot wenn man sie kocht und schreien wie babies. Das hat ein alter fischer uns erzählt in dublin am meer und der sah aus wie die felsen da und er hat ganz traurig geguckt und gesagt, dass er selber keine fische isst, weil er es nicht mag. Dann sind wir hoch in die berge und es war sehr schön, aber irgendwie ist es gerade seit einer woche sehr viel schönes auf einmalund es ist sehr schwer zu verarbeiten.

Der Himmel über Manchester ist grau und der Blick aus dem Hotelfenster über die Industriestadt macht depressiv. Die Engländer sehen genauso aus wie man sie sich vorstellt. Segelohren und Sommersprossen und die Mädchen tragen ultra kurze Röcke oder Hosen und sind dadrunter nackig. Ganz Manchester ist übersät mit Überwachungskameras und die Engländer trinken wesentlich mehr als die Deutschen.

MANCHESTER STREETWEAR ON A RAINY SUNDAY AFTERNOON

In Dublin haben wir die Bekanntschaft mit Jim Morrison gemacht, jedenfalls war der Typ davon überzeugt dass der Geist von Jimmi in ihn gefahren ist und er hat für uns gestrippt und Karla hat alles dokumentiert und ihm erzählt sie käme aus Russland und würde eine Dokumentation für ihre Freundin Olga über ausländische Männer machen.

Ach ja, als wir durch die berge in dublin gefahren sind, haben wir noch mehr berühmtheiten getroffen.

SCHON SCHÖN HIER

Terry hat uns während der fahrt das haus von jack nickolson gezeigt. Da hat er draußen gesessen, der alte haudegen und whiskey getrunken und aufs meer geguckt, im bademantel und als wir an ihm vorbeigefahren sind, hat er den shiningblick gemacht und wir haben uns alle ein bisschen gegruselt, aber terry meinte dann, der sitzt da immer

und dann sind wir am selben tag mit der fähre nach bangor und tanja hat beim joggen durch die pampa eine pinke limo gesehen. Ich vermute es war wieder jack nickolson. Bin in Wales spazieren gegangen. Hab kleine kinder gesehen, die sich gegegenseitig mit gras bewerfen auf dem fußballplatz. Ich hab angst gehabt, dass sie mich auch beschmeißen, aber sie sind mir bis zum ende der straße nachgerannt und haben mich mit ihrem komischen englischbritischdings vollgelabert und ich so “haha, süße kinder.” und dann schnell weiter, zu einem pfad, an alice im wunderlandhecken vorbei und da war ein wasserfall, aber ich konnte ihn nicht richtig sehen, weil ich angst hatte, dass mir fledermäuse ins gesicht fliegen. Ich hatte den abend in wales insgesamt ziemlich oft angst, dass mir irgendwas ins gesicht fliegt. An der Straße bergabwärts war ein riesiges tor an dem ein riesiges schild war PRIVAT NO ADMITTANCE und die tür stand sperrangelweit auf. Ich wollte ja gern rein, aber es war schon sehr dunkel und in england spukt es mir zu viel.

WALES WALES WALES

Zum Schluss bin ich noch über eine kuh gestolpert und hab mich so doll erschrocken, dass ich zurück ins hotel gerannt bin. Ich hoffe es hat niemand gesehen, das muss nämlich ziemlich bescheuert ausgesehen haben.

Im Hotel. So um 11. Whiskey und diese welshrosinencookies.

Und dann am nächsten Tag nach Manchester. Mittags und wir waren alle sehr fertig. Wir waren so fertig, dass wir coldplay gehört haben. Und die technik war sogar so doll fertig, dass sie sich nicht dagegen gewehrt haben, dass wir coldplay gehört haben. Dann Pancakes in so einem kleinen, abgeranzten Autobahnraststellendiner Little Chef und immer weiter bis wir hier angekommen sind.

in Manchester…

Seyneb. Sag doch auch mal was dazu. Zu Manchester und so. Und diesem Kaff da. Wo gefährliche kühe waren.

Ich war zu diesem Zeitpunkt krank und habe mehr als zwölf Stunden am Stück geschlafen und wirres Zeug von Honigbienen und Rolltreppen geträumt weil wir in Dublin zu viel Zeit in diesem Einkaufszentrum verbracht haben, was im übrigen direkt neben unserem Theater war. Also da waren Rolltreppen und ich bin immer weiter und immer höher mit diesem Rolltreppen. Es gibt da auch eine Simpsons Folge wo Homer glaube ich in den Himmel kommt und die Rolltreppe benutzt, daran hat es mich erinnert.

Ansonsten kann ich leider nicht viel über Bangor oder Manchester berichten, weil ich mich sowohl einem strengen Rauch- und Alkoholverbot als auch einer Schlafkur unterziehe um gesund zu werden.

ARE YOU A HAIRDRESSER? NEE, GAY NATÜRLISCH!

Jetzt haben Karla und ich wahnsinnig schicke Frisuren mit unseren Perücken gezaubert und werden so zu McDonalds gehen und einen BigMac bestellen.

Viel Spaß in Bremen … ich habe gehört es regnet, was mich glauben lässt dass es zur Zeit überall grau und hässlich ist.

Lasst den Kopf nicht hängen!


Die Tourtechies melden sich zu Wort

Manchester – 0:07Uhr – Die Frisur sitzt..

 

Ein kurzer Rückblick auf das bisher Erlebte nach ca. einer Woche BIKINI Total.

Bremen – Rotterdam = locker flockig hingedüst im Biene-Maja-Mobil.

Rotterdam – Hull = locker flockige beinahe Kreuzfahrt mit Schlummern auf See (und erste Berührungen mit britischem Frühstück)

Hull – Holyhead = locker flockige Fahrt durch tolle Landschaften mit Gehirnverdrehungen im Linksverkehr.

Holyhead – Dublin = nicht so locker flockig, ähnlich hat es sich wohl auf der Titanic angefühlt, als man gegen den Eishaufen gefahren ist. Bei uns wahren es 2 ½ Std Sturm und Monsterwellen mit Hubschrauberbegleitung auf den letzten Kilometern. Yeah, Rafting ist also inklusive!!!

Dublin – Ankunft, Abholservice von Terry und Georgia, Check-In im Hotel und tolles Essen beim Italiener.

Dublin Teil 2 – Frühstück im Hotel (Bacon, Sausage, Beans, Toast, Black Pudding…), dann auf zum Mill Theatre und dem Raum eine Portion Bikini servieren. Ein toller Raum, prima ausgestattet und super in Schuss, ideal für die erste Bewährungsprobe der Tour. Dann einige Proben, ein Durchlauf und wieder zurück zum Hotel. Abends im Old School House lecker irisch dinieren.

Dublin Teil 3 – Zwei Vorstellungen vor irischen Schülern auf die Bühne gebracht. (Kameraausfall als erste große Bewährungsprobe inklusive)

Dublin Teil 4 – Zwei Vorstellungen gemeistert, abgebaut, Zeug verstaut und abends beim wahrscheinlich besten Thailänder außerhalb Thailands gegessen. Ich sage nur: Lobster!!! Danach noch ein Abstecher mit Georgia und dem gesamten BIKINI – Tross in das älteste Pub Dublins auf Whiskey und Guiness. Dann mit dem Taxi (und einem sehr brückenerfahrenen Taxifahrer) die wichtigsten Brücken Dublins bewundert und ab ins Hotel. Noch einmal im Mespil Hotel in Dublin schnarchen.

Dublin Teil 5 – Morgens mit dem besten Fahrer, besten Fremdenführer und jederzeit unglaublich freundlichen und hilfsbereiten Terry in die Berge gefahren um einen der schönsten Flecken dieses Planeten zu sehen! (Siehe Foto)

Ein Besuch am kleinen Fischerhafen gehörte auch dazu, wo uns ein Fischer seinen Hummerfang präsentierte.. UND: Wir haben einen dicken Seelöwen im Meer schwimmen sehen!

Danke Georgia, danke Terry, danke Berry, danke Dublin, es war eindrucksvoll und eine tolle Zeit!!!

Dublin – Holyhead = eine diesmal entspannte Überfahrt mit ruhiger See, puh, alles gut gegangen.

Holyhead – Bangor = gemütliche Autofahrt entlang der walisischen Küste zu unserem Zwischenstop im Abbeyfield Hotel in Bangor. Es war klein und charmant, ein verschlafenes Dörfchen mit den wolkenverhangenen Bergen am Morgen im Rücken.

Bangor – Manchester = Eine nette, relativ ereignislose Fahrt gen Manchester. Karla hat mich vernichtend im Stagehand-Quartett geschlagen und wir haben zu Coldplay getanzt.

In Manchester wurden wir dann von Wolfgang Winkler vom hiesigen Goetheinstitut in Empfang genommen. Das Hotel ist nen Hammer, wir haben sogar blaue LEDs im Badezimmer! Und man verkauft im Supermarkt Becks 0,66L Flaschen…

Heute dann jeder für sich oder in kleinen Grüppchen Sideseeing, Shopping und und und… eine tolle Stadt! Wir freuen uns auf alles was kommt!

Schöne Grüße an alle in Bremen oder sonst wo auf diesem Planeten, die unsere Erlebnisse hier ein wenig verfolgen!

Special Greets to Klaaso, die daheimgebliebenen Jungen Akteure und die Mokseraner.

Uns geht’s prima!!

Cheers mates,

Marko und Tim

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